Die Philosophie von Geschmack und Wohlbefinden
Die persische Kochkunst basiert auf traditioneller Heilkunde und dem zentralen Konzept des Gleichgewichts – تعادل طبع گرم و سرد (Ta’adol Tab‘-e Garm o Sard).
Jede Zutat wird als «warm» (wie Safran, Zimt) oder «kalt» (wie Joghurt, Gurke) klassifiziert. Die Kunst besteht darin, diese Naturen so zu kombinieren, dass ein harmonisches Gericht entsteht, das sowohl köstlich schmeckt als auch das körperliche Wohlbefinden fördert.
Wir werden die meisterhafte Verwendung von Schlüsselzutaten für diesen Ausgleich kennenlernen:
- Safran: Das «rote Gold» Persiens, essentiell für Farbe, Aroma und seine «warme» Natur.
- Nüsse und Trockenfrüchte: Wichtig für Textur und die thermische Balance der Speisen.
- Kräuter und Gewürze: Der Schlüssel zur persischen Aromenpalette und zum gewünschten Gleichgewicht.
Gemeinsam kochen, teilen und geniessen: Entdecke die Seele der persischen Küche mit frischen Kräutern, duftendem Safran und feinen süß-säuerlichen Noten.
Wir bereiten Kuku Sabzi, die aromatische Kräuter-Frittata, sowie Bolani, gefüllte Fladen aus einfachem Teig, zu. Dazu gibt es Salad Shirazi, Mast-o-Khiar und als Höhepunkt Zereshk Polo ba Morgh – Safranreis mit Berberitzen, Pistazien und Mandeln, begleitet von zartem Poulet in feiner Orangensauce.
Den Abschluss bildet eine Walnuss-Baklava mit Rosenwasser und Kardamom, serviert mit schwarzem Tee.
Ein warmer, genussvoller Abend – ganz ohne Vorkenntnisse.



